Was heißt das?

 

 

 

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Was heißt das alles für mich?

Wenn ich weiß, es gibt ein Leben nach dem Leben und ich bin unsterblich,

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dann brauche ich keine Angst vor dem Tod zu haben,

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dann muss ich dieses Leben nicht bis zur letzten Minute ausquetschen, auf der Intensivstation an Schläuchen und Strippen hängend. Ich lebe gern; aber der Sinn des Lebens besteht für mich darin, einerseits selbst Erfahrungen zu machen, die mich in meiner Entwicklung weiter bringen, als Vorstufe zu einem nächsten Leben, andererseits, etwas zu bewegen und anderen auf ihrem Weg zu helfen.

Wenn meine Zeit eines Tages abgelaufen ist, dann möchte ich zufrieden auf ein erfülltes Leben zurück blicken können und in Würde aus diesem Leben scheiden. Wenn Krankheit, Unfall oder Altersschwäche dazu führen sollten, dass ich nicht mehr am Leben teilnehmen kann, sondern nur noch dahin vegetiere, dann soll man der Natur ihr Recht geben und mich gehen lassen. Ich wünsche mir, dass ich keine Schmerzen habe. Wenn mein Körper sich weigert, Nahrung und Flüssigkeit aufzunehmen, dann soll man das respektieren und ihn auf keinen Fall künstlich ernähren. Man soll aber durch Mundpflege dafür sorgen, dass ich keinen Durst verspüre. Auf keinen Fall soll so ein „Leben“ künstlich verlängert werden. Niemand hat das Recht - auch nicht die Medizin - mich gegen meinen Willen in meinem Körper festzuhalten. Das wäre Zeitvergeudung: Das nächste Leben wartet.

Dies ist meine Patientenverfügung.

 

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dann habe ich meinen jetzigen Körper nur für das Gastspiel in diesem Leben gebraucht. Beim nächsten Mal brauche ich ihn nicht mehr. Ich werde mich bei meinem Körper dafür bedanken, dass er mir ein Leben lang treu gedient hat. Aber falls meine Leiche in einer Gletscherspalte liegen oder sonstwo nur mit großem Aufwand zu bergen sein sollte: Lasst sie liegen! Das bin nicht mehr ich.

29.12.09

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