USA + Demokratie

 

 

 

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Demokratie heißt Herrschaft des Volkes. Der Begriff stammt aus dem antiken Griechenland: In Athen versammelten sich alle Bürger auf dem Marktplatz und entschieden über wichtige Dinge, auch über Krieg und Frieden. Aus technischen Gründen (erforderliche Größe des Marktplatzes) wurde aus der direkten Demokratie später die repräsentative Demokratie, wobei das Volk sich Vertreter wählte. Aber auch jetzt noch geht alle Gewalt vom Volk aus, wie es im deutschen Grundgesetz heißt und wie es wohl auch in den USA gedacht ist.

Die Realität sieht aber leider anders aus. Selbst Amerikaner reden von the best Congress money can buy, also vom besten Parlament, das man für Geld haben kann. Erst recht kann Präsident nur werden, wer viel Geld gesammelt hat für den Wahlkampf. Damit scheidet schon mal ein großer Teil des Volkes aus. Der gewählte Präsident ist dann der mächtigste Mann der Welt; er ist niemandem Rechenschaft schuldig - außer den Leuten aus der finanziellen Oberschicht, die seinen Wahlkampf finanziert haben, und die fordern natürlich ihren Dank ein. So weit, so gut - mehr oder weniger. Richtige Demokratie sieht anders aus.

Aber daran hatte man sich gewöhnt. Doch dann wurde George W. Bush Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, und es wurde gefährlich, in einem anderen Land zu leben als dem stärksten der Welt.

 12.03.05

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