Religionen

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"Religion entstand, angeregt durch etwas, dessen Wahrheit der Mensch noch fühlte, aber nicht mehr wusste, obgleich das Gesetz des Einen immer das gleiche geblieben war:

Lasset die Liebe an jedem Tag eures Lebens zur Erfahrung werden. Zeigt bei eurem alltäglichen Handeln die Liebe, von der ihr wollt, dass sie der Vater euch zeigt. In euren Beziehungen zu euren Mitmenschen seid euch bewusst des Gesetzes des Einen.

... Die Religion entwickelte sich langsam zu einem geordneten Ganzen - zu einer Methode, den Menschen an seine Göttlichkeit zu erinnern." (Aus Edgar Cayces Bericht von Ursprung und Bestimmung des Menschen)

Religionen sind notwendig, um der Menschheit den Weg zu höheren ethischen Werten zu weisen. An die jeweilige Entwicklungsstufe der Menschen muss die Religion angepasst sein, damit die Menschen sie verstehen und ihr folgen können.

Leider besteht die Tendenz, dass über die Jahrhunderte aus jeweils aktuellen Gründen der verkündeten Religion neue Elemente hinzugefügt werden, die mit der Zeit den Blick auf die zentrale Botschaft verstellen und dazu führen, dass das verkrustete Beiwerk als die Religion selbst wahrgenommen wird.

Der Missbrauch von Religionen für politische Zwecke ist ein trauriges Kapitel der Vergangenheit und leider auch der Gegenwart. Wenn ich sehe, wie dem islamischen Fundamentalismus der christlich-alttestamentarische Fundamentalismus des Bush-Amerika gegenüber steht, könnte ich am Fortschritt der Menschheit verzweifeln.

Zu allen Zeiten sind höhere Wesen in unsere physische Welt hinein geboren worden, um der Menschheit als Lehrer den Weg zu zeigen. Hoffnung verheißen große Seelen wie der Dalai Lama, die Nächstenliebe und Menschlichkeit verbreiten. Sie weisen einen Weg zu Gott, der keine trennenden Religionen kennt. Religionen führen zwar, aber jeder ist für sich selbst verantwortlich!

Über diese Worte des Dalai Lama sollten wir nachdenken:

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Die Vielfalt religiöser Bekenntnisse ist nützlich und wünschenswert.

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Jeder sollte die Religion wählen, die zu ihm passt.

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Der Glaube allein ist kein Garant für heilsames Verhalten.

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Die Buddhas aller Richtungen und aller Zeiten können uns nicht helfen, wenn wir uns nicht selbst helfen.

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Ein guter Verstand, ein gutes Herz und ein liebevolles Gemüt bringen das Bewusstsein in seiner Entwicklung weiter.

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Ich glaube, dass die Übung von Mitgefühl und Liebe - ein aufrichtiges Gefühl für Bruderschaft und Schwesternschaft - die allumfassende Religion ist.

20.10.06

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