Löcher im Himmel

 

 

 

Nach oben

 

„Löcher im Himmel“, ein Buch mit diesem Titel erschien im Jahre 1996. Es beschreibt das Projekt HAARP, das High- Frequency Active Auroral Research Project (Hochfrequenz-Aktiv-Aurora-Forschungsprojekt). Anders als die Bezeichnung vermuten lässt, geht es aber nicht um die Erforschung des Nordlichts, sondern um Versuche mit einem „Ionosphärenheizer“: Von einem großen Antennenfeld in Alaska aus werden scharf gebündelte Hochfrequenzimpulse hoher Energie in die Ionosphäre gepumpt. Hinter diesem Projekt, das von amerikanischen Konzernen und mehreren Universitäten betrieben wird, steht das Militär. Seit den Zeiten des Kalten Krieges gibt es Überlegungen, wie man diese noch nicht erprobte Technologie militärisch nutzen könnte:

>

Störung von Nachrichtenverbindungen

>

Abfangen von Interkontinentalraketen

>

Schutzschild gegen Flugkörper an der Ionosphäre

>

Anhebung weiter Gebiete der Atmosphäre

>

Übertragung von Energie durch die Atmosphäre

>

Über-den-Horizont-Radar

>

Beeinflussung des Wetters durch Veränderung der Windstrukturen in der oberen Atmosphäre

>

 

Einwirkung auf das Verhalten gegnerischer Truppen durch Überlagerung der Hochfrequenzstrahlung von HAARP mit extrem niedrigen Frequenzen im Bereich der Gehirnfrequenzen…

 

Selbstverständlich unterliegen diese Pläne der Geheimhaltung und werden offiziell abgestritten. So ist auf der Homepage von HAARP die Rede davon, dass der Betrieb den Wissenschaftlern die Möglichkeit geben soll, die Prozesse besser zu verstehen, die dauernd unter dem natürlichen Einfluss der Sonne ablaufen.

Während die beteiligten Wissenschaftler möglicherweise nur in ihrem begrenzten Fachgebiet arbeiten und die Tragweite des ganzen Projekts deshalb nicht übersehen können, schlagen nicht beteiligte Experten mit einem größeren Überblick Alarm. Sie warnen davor, die Ionosphäre, den empfindlichen natürlichen Schutzschild, der unseren Planeten vor der tödlichen kosmischen Strahlung schützt, leichtfertig zu perforieren. Es kommt hinzu, dass die verwendete Technologie auf einem Verstärkungseffekt durch Resonanzen basiert; das heißt, eine relativ kleine Ursache hat eine große Wirkung, wobei überhaupt nicht erforscht ist, was alles passieren kann, wenn in dem diffizilen Gleichgewicht der Ionosphäre Instabilitäten auftreten. Fachleute warnen davor, dass durch die Beeinflussung geomagnetischer Vorgänge die Harmonie des „Informationskreislaufs der Erde“ gestört wird.

Vor diesem Hintergrund ist es erschütternd, wie die Vorgehensweise unbekümmert ausgesprochen wird: „Wir werden es einfach ausprobieren und sehen, was passiert.“ Dabei gehört der Planet uns allen, und wir haben nur diesen einen.

Anscheinend entwickeln große Organisationen wie Konzerne und Militär ein Eigenleben, in dem die Aufgaben so weit verteilt sind, dass für die Gesamtverantwortung niemand mehr zuständig ist.

Überhaupt, wer hat eigentlich dem amerikanischen Militär erlaubt, im Schutz strikter Geheimhaltung die Ionosphäre, den natürlichen Schutzschild unseres Planeten, mutwillig zu zerstören?

19.01.13

 

Mehr... Kontakt Ich will hier raus