... und eine höhere Instanz?

 

 

 

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In Durchsagen von der geistigen Welt, wie von Saint Germain, einem Aufgestiegenen Meister, wird ein anderes Bild von Gott gezeichnet. Es ist nie die Rede davon, dass wir nur aus Gnade und durch den Opfertod von Jesus Christus selig werden können. Im Gegenteil, es wird betont, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist und aus eigenem Willen entscheiden kann, ob und wann er wieder zu seiner göttlichen Herkunft zurückkehren will, und dass Hilfe aus der geistigen Welt bereit steht, wenn wir darum bitten.

Saint Germain sagt:

Schaut man heute in die großen Schriften, ist vieles nicht mehr so, wie es ursprünglich durchgegeben wurde. Manchmal werden die Worte von ihren Predigern auch anders gedeutet und ausgelegt; die Menschen glauben dies und übernehmen es. Im Islam wird das ganz deutlich, die Menschen haben verschiedene Arten der Auslegung der Worte Mohammeds. Im Christentum sind ganze Passagen von den Urtexten entfernt worden. Doch über die Bibel zu sprechen, würde einige Bücher füllen, denn was ist die jetzige Bibel eigentlich? Entspricht sie den wahren Worten, die von Aposteln empfangen wurden? Wer waren die Apostel? Wann und wie gaben sie diese Erkenntnisse weiter und entsprechen sie der Wahrheit? Die Qumram-Rollen – einige von ihnen sind noch nicht entdeckt – geben Aufschluss darüber. Es liegen auch im Vatikan einige Schriften, die anderes bezeugen als das, was in der heutigen Bibel angeboten wird. Immer noch leben viele Menschen nach den Worten einer Religion. Es ist wirklich an der Zeit, dass sich der Mensch tief in sich hinein begibt, um dort den göttlichen Kern zu entdecken und nicht fremden Worten zu lauschen, die gepredigt werden und die von einem getrennten Gott sprechen.

(Aus dem Buch "Saint Germain spricht durch Barbara Bessen")

Gott ist kein großes Wesen außerhalb von uns. Gott ist Alles-Was-Ist. Auch wir Menschen sind also ein Teil von Gott; wir sind Gott.

Durch seine fortlaufende Schöpfung dehnt Gott sich immer weiter aus und erfährt sich dadurch immer wieder selbst. Eine Erfahrung, die Gott – mit einem Teil von sich – machen wollte, war das Erleben der physischen Welt auf unserem Planeten. Es ging um Emotionen, um das Prinzip Männlich/Weiblich, den Gegensatz Gut/Böse, die Dualität also als Gegensatz zur allumfassenden Liebe.

Es kamen göttliche Wesen mit Schöpferkraft auf die Erde, um hier ein Experiment durchzuführen. Sie begannen, die Natur zu erschaffen, die Pflanzen und die Tiere. Einige waren so von ihren Schöpfungen begeistert, dass sie selbst die Gestalt der von ihnen geschaffenen Kreaturen annahmen. Dadurch nahmen sie auch das dumpfere Bewusstsein und die niedrigeren Schwingungen der Erdbewohner an und hatten bald die Erinnerung an ihre göttliche Herkunft vergessen.

Um diesen auf der Erde "gestrandeten" Göttern den Weg zurück zum Ursprung zu erleichtern, wurde eine zeitliche Begrenzung des Lebens in der physischen Materie eingeführt. Mit dem „Tod“ wechseln die Wesenheiten in einen Bereich, in dem sie von der geistigen Welt gestärkt und wieder an ihre göttliche Herkunft erinnert werden. Dann, auf der anderen Seite des „Vorhangs“, ist die Sicht plötzlich klar: Die Wesenheit erkennt, was sie sich für das physische Leben vorgenommen hatte und was davon noch nicht erledigt ist, und möchte – nach einer Zeit der Erholung – wieder auf die Erde zurück. In diesem neuen Leben ist aber alles wieder vergessen, was außerhalb des „Vorhangs“ so klar war. Und so folgt ein Leben auf das andere, und der Mensch macht immer neue Erfahrungen.

Um die Menschen auf ihre göttliche Herkunft und Heimat hinzuweisen, sind immer wieder Propheten, Meister, Lehrer aufgetreten, aber der Erfolg war nicht dauerhaft: Wir, die wir als Götter auf diesen Planeten gekommen sind und als Menschen hier gelebt haben, um Gottes Erfahrung zu erweitern, haben es nicht geschafft, zu Gott zurück zu kehren.

Aber in naher Zukunft vollendet sich ein seit 26.000 Jahren andauernder Zyklus, ein neues Zeitalter bricht an, und damit stehen größere Veränderungen an. Zur Vorbereitung der Erde und ihrer Kinder auf dieses Geschehen ist schon seit Jahren das hohe Geistwesen Kryon tätig, das uns in die neue Zeit, das Goldene Zeitalter, führen will.

10.01.13

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